Aktuelles - Europatag am 03.07.2011

EUROPATAG aus Anlass des 625jährigen Jubiläums der Universität Heidelberg am 3. Juli 2011 in der Aula der Alten Universität

EUROPAS RÄUME aus Sicht der Organe der Europäischen Union

Europas Räume gewinnen immer neue Dimensionen in der Politikspache der Europäischen Union. Beginnend mit der Bestimmung des räumlichen Geltungsbereichs der Unionsverträge verbindet sich der Raumgedanke zunehmend mit einzelnen Sachgegenständen: namentlich mit Wirtschaft und Währung als Wirtschafts- und Währungsraum (Binnenmarktraum und Euroraum), mit der Freizügigkeit und Sicherheit als Raum der Freiheit, der Sicherheit und der Justiz (Schengenraum), mit Forschung und Hochschulen als Europäischer Forschungs- und Hochschulraum (Bolognaraum), mit Recht und Politik als Europäischer Rechts- und Politikraum.

Der aus Anlass des 625jährigen Jubiläums der Universität Heidelberg am 3. Juli 2011 in der Aula der Alten Universität veranstaltete Europatag präsentiert die Sicht prominenter Vertreter der klassischen vier Hauptorgane der Europäischen Union auf vier derzeit besonders aktuelle Dimensionen dieser Räume. Europäisches Parlament, Rat, Kommission und Gerichtshof werden dazu in Heidelberg zugegen sein.

Zum Europäischen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts (aktuelle Stichworte: Neue Binnengrenzkontrollen, Einwanderungspolitik und Kriminalitätsbekämpfung) kommt es zu einer Disputatio zwischen den beiden Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments Diana Wallis (Brüssel/Straßburg) und Rainer Wieland (Brüssel/Straßburg).

Europa als binnenmarktlicher Wirtschafts- und Währungsraum (aktuelle Stichworte: Rettungsschirme und Energiepolitik) ist Gegenstand des Vortrags des Mitglieds der Europäischen Kommission und früheren Ministerpräsidenten Günther Oettinger (Brüssel).

Europa als Rechtsraum (aktuelle Stichworte: Europäische Regulierung und Rechtsschutz in der erweiterten Union) wird vom Präsidenten des Gerichtshofs der Europäischen Union, Professor Dr. Dr. h.c. mult. Vassilios Skouris (Luxemburg) behandelt.

Europa als politischer Raum (aktuelle Stichworte: Europas innen- und außenpolitische Leistungsfähigkeit) gewinnt sein aktuelles Antlitz aus der Sicht der am 1. Juli 2011 beginnenden polnischen Ratspräsidentschaft durch Iwona Kozlowska von der Botschaft der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland (Warschau/Berlin).

Der Europatag wird aus Heidelberger Sicht von einem Grußwort des Rektors der Ruprecht-Karls-Universität, Professor Dr. Bernhard Eitel, und einem Schlußwort des Direktors des Instituts für deutsches und europäisches Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht der Universität Heidelberg, Professor Dr. Dr. h.c. mult. Peter-Christian Müller-Graff, umrahmt.

Anlagen